Hl. Bartholomäus
* Anfang des 1. Jahrhu, Kana, möglicherweise heute Kafr Kanna, Israel
† um 51
Apostel, Märtyrer
Bartholomäus wird in den Apostellisten der drei ersten Evangelien genannt. Sein voller Name ist wahrscheinlich Natanaël Bar-Tolmai, vorausgesetzt, dass er mit dem Natanaël gleichzusetzen ist, dessen Berufung in Joh 1,45-50 erzählt wird. Diese Gleichsetzung ist nicht völlig sicher, aber sehr wahrscheinlich. Dass Natanaël ein Schriftgelehrter oder Schriftgelehrtenschüler war, lässt sich nur vermuten. Bartholomäus soll später in Indien, Mesopotamien und vor allem in Armenien gepredigt haben, wo er auch das Martyrium erlitt. Seine Reliquien wurden nach der Insel Lipara und nach Benevent überführt; Kaiser Otto III. ließ sie nach Rom übertragen und auf der Tiberinsel beisetzen.
Hl. Ansoalda
† 1040
Nonne
Ansoalda war Nonne in Maubeuge. Durch ihr vorbildliches Leben wirkte sie mit an der Erneuerung des Klosters. Sieben Jahre erlitt sie geduldig ihre schwere Krankheit, bis der Tod sie erlöste.
Hl. Karl von Borango
* Wien, Österreich
† 1684, USA
Ordensmann, Missionar, Märtyrer
Der Jesuit Karl von Borango war als Missionar auf den Marianeninseln tätig, wo er von den Einheimischen getötet wurde.
Hl. Émilie de Vialar
* 12. September 1797, Gailac, Frankreich
† 24. August 1856, Frankreich
Ordensgründerin, Mystikerin
Émilie gründete 1835 die Gemeinschaft St. Joseph von der Erscheinung zur Krankenpflege und Fürsorge für Arme, die sich schnell nach Afrika, Australien, Indien und in Palästina ausbreitete. Sie starb im Mutterhaus in Marseille.
Hl. Maria Michaela Desmaisières
* 1. Jänner 1806, Madrid, Spanien
† 24. August 1865, Spanien
Ordensgründerin
Maria Michaela entstammte dem spanischen Hochadel. 1845 gründete sie in Madrid ein Haus für gefährdete Mädchen , 1859 die Kongregation der Dienerinnen des heiligsten Sakraments und der Liebe, die sich die Anbetung der eucharistischen Gaben und die Liebe zum Nächsten zur Aufgabe stellte. In Madrid nannte man sie Madre Sacramento, Mutter der Sakramente. Sie starb ausgezehrt von ihrer Hilfe für Arme und Kranke.
Hl. Sandrad
Abt
Sandrad, Mönch von St.-Maximin zu Tier, war einer der führenden Vertreter der trierisch-lothringischen Klosterreform. Kaiser Otto I., dessen Vertrauen Sandrad genoss, sandte ihn 972/973 nach St.-Gallen, um dort eine Erneuerung des klösterlichen Lebens durchzuführen. Doch dieser Auftrag scheiterte am Widerstand der dortigen Mönche. Erzbischof Gero von Köln übergab Sandrad 974 die Leitung der neugegründeten Abtei Gladbach. Um 981 wurde Sandrad dazu noch Abt von Weißenburg im Elsass, später vielleicht auch noch von Ellwangen. Er starb in Gladbach am 24. August um 986. Sein Gedächtnis wurde bis zur Aufhebung der Abtei 1802 in Gladbach festlich begangen.
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